
Der Website-Launch ist eigentlich fertig: Das Design steht, die Inhalte sind eingepflegt, Kontaktformular oder Shop sind eingerichtet und die Seite könnte online gehen. Doch kurz vor dem Start kommt die Unsicherheit: Ist die Website datenschutzkonform vorbereitet? Brauche ich ein Cookie-Banner? Sind Google Fonts ein Problem? Muss mein Onlineshop wegen BFSG barrierefrei sein? Sind Impressum, Datenschutzerklärung, Tracking, Formulare und Checkout wirklich sauber vorbereitet?
Genau diese Unsicherheit blockiert viele Website- und Shop-Projekte. Besonders Nutzer von WordPress, WooCommerce, Shopify, Wix oder anderen Baukastensystemen stehen oft vor dem gleichen Problem: Technisch ist die Seite fast fertig, aber rechtliche und organisatorische Fragen bremsen den Launch aus.
Dieser Artikel zeigt Ihnen, welche Bereiche Sie vor dem Start einer Website oder eines Onlineshops strukturiert prüfen sollten. Zusätzlich stellen wir Ihnen unseren kostenlosen DSGVO & Website-Launch-Check vor. Das Tool hilft dabei, offene Punkte rund um Datenschutz, Cookie-Banner, Tracking, Google Fonts, externe Dienste, Shop-Pflichten, BFSG, Barrierefreiheit und technische Launch-Vorbereitung besser einzuordnen.
Kostenloses Tool direkt öffnen:
https://tim-m-83.github.io/DSGVO-Website-Launch-Check/
GitHub-Projekt ansehen:
https://github.com/Tim-M-83/DSGVO-Website-Launch-Check
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel und das Tool ersetzen keine Rechtsberatung. Sie erhalten eine strukturierte Orientierung, welche Punkte vor dem Launch geprüft, technisch vorbereitet oder rechtlich geklärt werden sollten. Für verbindliche Aussagen zu Impressum, Datenschutzerklärung, AGB, Widerruf, Cookie-Einwilligung, Tracking oder BFSG-Anwendbarkeit sollten Sie qualifizierte rechtliche Beratung nutzen.
Warum viele Website-Launches an DSGVO, Cookies und Rechtsthemen hängen bleiben
Viele Website-Projekte starten mit Design, Farben, Bildern und Texten. Danach folgen technische Funktionen: Kontaktformular, Newsletter, Tracking, Google Maps, YouTube-Videos, Online-Terminbuchung, Shop, Zahlungsanbieter oder Kundenkonto. Rechtliche und datenschutzrelevante Fragen kommen häufig erst ganz am Ende.
Das führt zu typischen Unsicherheiten:
- Ist mein Impressum vollständig?
- Reicht eine einfache Datenschutzerklärung?
- Welche Dienste muss ich in der Datenschutzerklärung erwähnen?
- Brauche ich ein Cookie-Banner?
- Lädt Google Analytics schon vor der Zustimmung?
- Sind Google Fonts lokal eingebunden?
- Darf ich YouTube, Google Maps oder reCAPTCHA einfach einbinden?
- Ist mein Kontaktformular datenschutzfreundlich?
- Was muss ich bei Newsletter-Anmeldungen beachten?
- Welche Pflichten gelten für meinen Onlineshop?
- Ist mein WooCommerce- oder Shopify-Checkout sauber vorbereitet?
- Betrifft mich das BFSG seit dem 28. Juni 2025?
Das eigentliche Problem ist selten ein einzelner Punkt. Meist fehlt eine klare Struktur. Genau deshalb ist ein DSGVO Website Check vor dem Launch sinnvoll: Er trennt technische Aufgaben, organisatorische Vorbereitungen und rechtlich zu prüfende Fragen.
DSGVO Website Check: Was sollte vor dem Launch geprüft werden?
Ein sinnvoller Website-Launch-Check betrachtet nicht nur Rechtstexte. Wichtig ist das Zusammenspiel aus Datenschutz, Technik, Tracking, externen Diensten, Formularen, Shop-Prozessen und Barrierefreiheit.
Die wichtigsten Prüfbereiche sind:
- rechtliche Basisdaten
- Datenschutzerklärung und Datenverarbeitung
- Cookie-Banner und Tracking
- Google Fonts und externe Dienste
- Kontaktformulare und Newsletter
- Onlineshop, Checkout und Zahlungsanbieter
- BFSG und Barrierefreiheits-Prüfbedarf
- technische Sicherheit und Wartung
- Dokumentation und Zuständigkeiten
Wichtig ist: Ein Tool kann nicht verbindlich entscheiden, ob eine Website rechtssicher ist. Es kann aber helfen, Lücken sichtbar zu machen und die nächsten Schritte zu priorisieren.
1. Rechtliche Basis: Impressum, Datenschutzerklärung und Anbieterangaben
Bevor eine geschäftliche Website online geht, sollten die grundlegenden Anbieterinformationen geklärt sein. Dazu gehören in der Regel ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und klare Kontaktmöglichkeiten. Je nach Unternehmensform, Branche, Shop-Funktion oder angebotener Dienstleistung können weitere Angaben erforderlich sein.
Typische Fragen vor dem Launch:
- Ist ein Impressum vorhanden?
- Sind Name, Anschrift und Kontaktmöglichkeiten korrekt?
- Ist der Verantwortliche klar erkennbar?
- Ist eine Datenschutzerklärung vorhanden?
- Wurden die Texte individuell für das Projekt erstellt oder nur kopiert?
- Passen die Rechtstexte noch zur aktuellen Website?
Ein häufiger Fehler besteht darin, alte Texte von einer früheren Website zu übernehmen. Das kann problematisch sein, wenn inzwischen neue Dienste eingebunden wurden, zum Beispiel ein anderes Kontaktformular, ein Newsletter-System, Google Analytics, ein Zahlungsanbieter oder externe Medieninhalte.
Für Mediencenter Essen ist hier besonders wichtig: Wir können bei der technischen Umsetzung, sauberen Seitenstruktur und Website-Vorbereitung unterstützen. Die verbindliche rechtliche Prüfung von Rechtstexten sollte jedoch über einen Anwalt, Datenschutzexperten oder spezialisierten Rechtstexte-Anbieter erfolgen.
2. Datenschutz: Welche personenbezogenen Daten verarbeitet Ihre Website?
Datenschutz beginnt nicht erst beim Cookie-Banner. Auch ein einfaches Kontaktformular kann personenbezogene Daten verarbeiten, beispielsweise Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Nachrichtentext.
Prüfen Sie deshalb vor dem Launch, wo auf Ihrer Website Daten erhoben oder an Dritte übermittelt werden:
- Kontaktformular
- Angebotsformular
- Terminbuchung
- Newsletter-Anmeldung
- Kundenkonto
- Kommentarfunktion
- Bewerbungsformular
- Datei-Upload
- Chat-Widget
- Bewertungsfunktion
- Online-Zahlung
- Bestellprozess
- Analyse- und Tracking-Tools
- eingebettete Inhalte wie Karten, Videos oder Social-Media-Feeds
Besonders wichtig ist die Frage, ob diese Verarbeitungsvorgänge in der Datenschutzerklärung verständlich beschrieben werden. Wenn eine Website personenbezogene Daten verarbeitet, aber die Datenschutzerklärung unvollständig oder veraltet ist, entsteht vor dem Launch ein klarer Prüfbedarf.
3. Cookie-Banner: Nicht jede Website braucht das gleiche Consent-Setup
Viele Website-Betreiber glauben, dass jede Website automatisch ein großes Cookie-Banner benötigt. Das stimmt so nicht. Entscheidend ist, welche Technologien tatsächlich eingesetzt werden.
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit unterscheidet zwischen technisch notwendigen und technisch nicht notwendigen Tracking-Technologien. Für technisch nicht notwendige Cookies beziehungsweise Tracking-Technologien ist eine Einwilligung erforderlich. Technisch notwendige Tracking-Technologien dürfen ohne Einwilligung gesetzt werden, müssen aber nachvollziehbar erklärt werden, zum Beispiel in der Datenschutzerklärung.
Typische technisch nicht notwendige Dienste können sein:
- Google Analytics
- Google Tag Manager mit Marketing-Tags
- Meta Pixel
- TikTok Pixel
- LinkedIn Insight Tag
- Hotjar, Microsoft Clarity oder Session-Recording-Tools
- Affiliate- oder Conversion-Tracking
- Marketing- und Remarketing-Dienste
Ein Cookie-Banner sollte nicht nur optisch vorhanden sein. Entscheidend ist die technische Umsetzung. Tracking-Dienste sollten nicht bereits laden, bevor eine wirksame Einwilligung erfolgt ist. Außerdem sollte es eine echte Ablehnen-Möglichkeit und eine Möglichkeit geben, die Auswahl später zu ändern.
Typische Fehler bei Cookie-Bannern
- Tracking lädt bereits vor Zustimmung.
- Der „Alle akzeptieren“-Button ist sehr auffällig, die Ablehnung aber versteckt.
- Google Analytics ist eingebunden, aber nicht korrekt blockiert.
- Google Tag Manager lädt Marketing-Tags ohne Consent.
- YouTube oder Google Maps laden direkt beim Seitenaufruf.
- Die Einwilligung kann später nicht einfach widerrufen werden.
- Die Datenschutzerklärung beschreibt nicht alle eingesetzten Dienste.
Gerade bei WordPress, Shopify, Wix und WooCommerce entstehen viele Probleme durch Plugins, Apps oder Theme-Funktionen, die externe Dienste einbinden, ohne dass der Website-Betreiber es bewusst merkt.
4. Google Fonts, YouTube, Google Maps und externe Dienste
Ein großer Unsicherheitsfaktor vor dem Launch sind externe Ressourcen. Viele Websites laden Schriftarten, Skripte, Karten, Videos, Icons oder Widgets von externen Servern. Für den Besucher ist das meist unsichtbar, datenschutztechnisch kann es aber relevant sein.
Besonders häufig betroffen sind:
- Google Fonts
- Adobe Fonts
- Font Awesome über CDN
- Google Maps
- YouTube- oder Vimeo-Einbettungen
- Instagram- oder Facebook-Feeds
- Bewertungswidgets
- Buchungstools
- Chat-Tools
- reCAPTCHA
- externe CDN-Skripte
Bei extern geladenen Google Fonts kann beim Seitenaufruf eine Verbindung zu Google-Servern entstehen, wodurch unter anderem die IP-Adresse übertragen werden kann. Eine datenschutzfreundliche Alternative ist häufig die lokale Einbindung der verwendeten Schriftarten auf dem eigenen Webserver.
Vor dem Launch sollte deshalb technisch geprüft werden, welche externen Ressourcen tatsächlich geladen werden. Gerade bei WordPress-Themes, Pagebuildern, Shopify-Apps oder Wix-Integrationen ist nicht immer sofort sichtbar, welche Dienste im Hintergrund aktiv sind.
Praxis-Tipp
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Website Google Fonts oder andere externe Ressourcen lädt, sollte ein technischer Ressourcen-Check durchgeführt werden. Dabei wird geprüft, welche externen Domains beim Laden der Website angesprochen werden und ob diese Dienste dokumentiert, lokal ersetzt oder erst nach Zustimmung geladen werden sollten.

5. Kontaktformulare, Newsletter und Lead-Generierung
Kontaktformulare sind für Dienstleister, lokale Unternehmen und Selbstständige oft der wichtigste Weg zur Anfrage. Gleichzeitig werden dabei personenbezogene Daten verarbeitet. Deshalb sollten Formulare nicht erst nach dem Launch geprüft werden.
Wichtige Fragen:
- Welche Daten werden abgefragt?
- Sind alle Pflichtfelder wirklich notwendig?
- Gibt es einen Datenschutzhinweis am Formular?
- Wird auf die Datenschutzerklärung verlinkt?
- Wird ein Spam-Schutz verwendet?
- Werden Formulardaten per E-Mail versendet?
- Wer hat Zugriff auf eingehende Anfragen?
- Werden Daten zusätzlich in der Website-Datenbank gespeichert?
Bei Newslettern kommt ein weiterer Punkt hinzu: Die Anmeldung sollte sauber dokumentiert sein. In der Praxis wird häufig ein Double-Opt-in-Verfahren eingesetzt, bei dem der Nutzer seine Anmeldung über einen Bestätigungslink verifiziert.
Auch hier gilt: Das Tool ersetzt keine rechtliche Prüfung, hilft aber dabei, die relevanten Fragen vor dem Launch nicht zu vergessen.
6. Onlineshop-Launch: DSGVO, Checkout und Shop-Pflichten
Ein Onlineshop ist deutlich sensibler als eine reine Unternehmenswebsite. Sobald Produkte, Dienstleistungen, digitale Downloads, Buchungen oder Abonnements verkauft werden, kommen zusätzliche Anforderungen hinzu.
Vor dem Launch eines WooCommerce-, Shopify-, Shopware- oder Wix-Shops sollten unter anderem folgende Punkte geprüft werden:
- Impressum
- Datenschutzerklärung
- AGB
- Widerrufsbelehrung
- Versandkostenangaben
- Lieferzeiten
- Steuer- und Mehrwertsteuerhinweise
- Zahlungsarten
- Retouren- oder Widerrufsprozess
- Bestellbutton
- Bestellbestätigung
- Checkout-Test
- Zahlungsanbieter wie PayPal, Stripe, Klarna, Mollie oder Shopify Payments
Der Checkout sollte nicht nur optisch geprüft werden. Wichtig ist eine echte Testbestellung: Produkt auswählen, Warenkorb prüfen, Versandadresse eingeben, Zahlungsart testen, Bestellbestätigung prüfen und E-Mail-Kommunikation kontrollieren.
Besonders kritisch ist ein Shop, wenn er bereits live ist, aber zentrale Rechtstexte fehlen, Versandkosten unklar sind, der Checkout nicht getestet wurde oder Zahlungsanbieter nicht sauber dokumentiert sind.
7. BFSG und Barrierefreiheit: Warum das Thema seit 2025 wichtiger ist
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, kurz BFSG, ist für viele Website-Betreiber ein neues Unsicherheitsthema. Die Anforderungen gelten grundsätzlich für Produkte, die seit dem 28. Juni 2025 in Verkehr gebracht werden, sowie für Dienstleistungen, die seit diesem Datum für Verbraucherinnen und Verbraucher erbracht werden.
Besonders relevant kann das Thema für digitale Angebote sein, bei denen Verbraucher online Produkte kaufen, Dienstleistungen buchen oder Verträge abschließen. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit erklärt, dass Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr über Webseiten und mobile Anwendungen angeboten werden und auf individuelle Anfrage eines Verbrauchers im Hinblick auf den Abschluss eines Verbrauchervertrags erbracht werden.
Bei Online-Shops weist die Bundesfachstelle darauf hin, dass diese im Zusammenhang mit Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr unter das BFSG fallen können. Außerdem werden Anforderungen an Identifizierung, Authentifizierung, Sicherheits- und Zahlungsfunktionen genannt, die wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust gestaltet sein sollen.
Wichtig ist: Nicht jede Website ist automatisch gleich zu bewerten. Die konkrete Anwendbarkeit sollte individuell geprüft werden. Trotzdem ist Barrierefreiheit auch unabhängig von gesetzlichen Pflichten sinnvoll, weil sie die Nutzbarkeit für alle Besucher verbessert.
Barrierefreiheits-Basics vor dem Launch
Vor dem Website-Launch sollten zumindest grundlegende Punkte geprüft werden:
- ausreichende Farbkontraste
- Bedienbarkeit per Tastatur
- sichtbare Fokuszustände
- Alt-Texte für wichtige Bilder
- verständliche Formularlabels
- klare Fehlermeldungen
- logische Überschriftenstruktur
- mobile Nutzbarkeit
- verständliche Sprache
- keine wichtigen Informationen ausschließlich über Farbe
Unser DSGVO & Website-Launch-Check nimmt keine verbindliche BFSG-Einstufung vor. Er hilft aber dabei, einen möglichen Prüfbedarf sichtbar zu machen.
8. Technische Sicherheit: HTTPS, Backups, Updates und Zugriffe
Datenschutz und Launch-Sicherheit hängen nicht nur von Texten ab. Auch die technische Grundlage der Website spielt eine wichtige Rolle.
Vor dem Launch sollten Sie prüfen:
- Ist HTTPS aktiv?
- Werden Formulardaten verschlüsselt übertragen?
- Gibt es regelmäßige Backups?
- Sind CMS, Plugins, Apps und Themes aktuell?
- Wer ist für Updates verantwortlich?
- Wer hat Admin-Zugriff?
- Werden sichere Passwörter genutzt?
- Gibt es Zwei-Faktor-Login?
- Sind Benutzerrollen sinnvoll vergeben?
- Gibt es Spam-Schutz für Formulare?
Gerade bei WordPress und WooCommerce werden technische Wartung und Datenschutz oft getrennt betrachtet. In der Praxis hängen sie aber zusammen. Eine veraltete Website mit unsicheren Plugins kann nicht nur technische Fehler verursachen, sondern auch Datenschutz- und Sicherheitsrisiken erhöhen.
9. Der kostenlose DSGVO & Website-Launch-Check
Um Website-Betreibern, Selbstständigen und Shop-Betreibern bei der strukturierten Vorbereitung zu helfen, haben wir den kostenlosen DSGVO & Website-Launch-Check veröffentlicht.
Tool direkt starten:
https://tim-m-83.github.io/DSGVO-Website-Launch-Check/
GitHub-Repository:
https://github.com/Tim-M-83/DSGVO-Website-Launch-Check
Das Tool führt Sie Schritt für Schritt durch die wichtigsten Fragen vor dem Launch. Es prüft unter anderem:
- Website- oder Shop-Typ
- Launch-Status
- größte Unsicherheiten
- rechtliche Basisinformationen
- Datenschutz und personenbezogene Daten
- Cookie-Banner und Tracking
- Google Fonts und externe Dienste
- Formulare und Newsletter
- Shop-Funktionen und Checkout
- BFSG- und Barrierefreiheits-Prüfbedarf
- technische Sicherheit
- Wartung und Zuständigkeiten
Am Ende erhalten Sie eine strukturierte Auswertung mit Launch-Vorbereitungsstatus, Risikoeinschätzung, priorisierten To-dos, Maßnahmenplan und einem kopierbaren Bericht.
Was das Tool bewusst nicht macht
Der DSGVO & Website-Launch-Check ist keine Rechtsberatung. Das Tool scannt Ihre Website nicht automatisch, erstellt keine Rechtstexte und bestätigt keine Rechtskonformität. Stattdessen hilft es Ihnen, offene Punkte zu erkennen und besser vorbereitet in eine technische oder rechtliche Prüfung zu gehen.

10. Typische Ergebnisse: Was der Check sichtbar machen kann
Je nach Antworten kann das Tool zum Beispiel folgende Hinweise geben:
- „Ihre rechtliche Basis wirkt teilweise vorbereitet, aber die Herkunft der Rechtstexte sollte geprüft werden.“
- „Es besteht erhöhter Prüfbedarf bei Cookie-Banner und Tracking, weil Marketing-Dienste genutzt werden.“
- „Externe Ressourcen wie Google Fonts, YouTube oder Google Maps sollten technisch geprüft werden.“
- „Vor dem Shop-Launch sollten AGB, Widerruf, Versandkosten, Lieferzeiten und Checkout-Test geklärt werden.“
- „Ihre Angaben deuten darauf hin, dass eine BFSG-Prüfung sinnvoll sein kann.“
- „Technische Grundlagen wie HTTPS, Backups und Wartung sollten vor dem Launch geklärt werden.“
Diese Hinweise ersetzen keine individuelle Prüfung, helfen aber dabei, nicht planlos zwischen Datenschutztexten, Cookie-Plugins, Shop-Einstellungen und Webdesign-Aufgaben hin und her zu springen.
11. Maßnahmenplan: Was Sie sofort, vor dem Launch und nach dem Launch prüfen sollten
Sofort klären
- Fehlt ein Impressum?
- Fehlt eine Datenschutzerklärung?
- Werden personenbezogene Daten verarbeitet?
- Werden Tracking-Dienste genutzt?
- Lädt Tracking vor der Zustimmung?
- Werden externe Dienste wie Google Fonts, Maps oder YouTube geladen?
- Gibt es bei Shops AGB, Widerruf, Versand- und Lieferinformationen?
- Ist eine BFSG-Prüfung sinnvoll?
Vor dem Launch technisch umsetzen
- Cookie-Banner sauber konfigurieren
- Tracking erst nach Einwilligung laden
- Google Fonts lokal einbinden
- externe Dienste dokumentieren
- Kontaktformulare mit Datenschutzhinweis versehen
- Newsletter Double-Opt-in prüfen
- Checkout vollständig testen
- HTTPS aktivieren
- Backups einrichten
- Barrierefreiheits-Basics verbessern
Nach dem Launch regelmäßig prüfen
- Plugins, Apps und Themes aktuell halten
- neue externe Dienste dokumentieren
- Cookie-Banner nach Änderungen testen
- Datenschutzerklärung aktuell halten
- Shop-Prozesse regelmäßig testen
- Backups kontrollieren
- Barrierefreiheit schrittweise verbessern

12. Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist
Viele Punkte können Website-Betreiber selbst vorbereiten. Trotzdem gibt es Situationen, in denen Unterstützung sinnvoll ist – besonders dann, wenn technische Umsetzung, Datenschutz und Webdesign zusammenkommen.
Professionelle Hilfe ist sinnvoll, wenn:
- Sie nicht wissen, welche externen Dienste Ihre Website lädt
- Ihr Cookie-Banner zwar angezeigt wird, aber Tracking trotzdem vorher startet
- Google Fonts extern geladen werden und lokal eingebunden werden sollen
- Kontaktformulare oder Newsletter technisch sauberer umgesetzt werden sollen
- ein WooCommerce- oder Shopify-Shop vor dem Launch geprüft werden soll
- Sie Unterstützung bei Website-Struktur, Design oder Launch-Vorbereitung benötigen
- Barrierefreiheits-Basics technisch verbessert werden sollen
- Sie eine neue Website professionell erstellen lassen möchten
Mediencenter Essen unterstützt bei Webdesign, WordPress, technischer Website-Umsetzung, Cookie-Banner-Einrichtung, lokalen Fonts, Formularen, Launch-Vorbereitung und sauberer Website-Struktur. Für verbindliche rechtliche Texte und Rechtsfragen sollte zusätzlich eine qualifizierte rechtliche Prüfung erfolgen.
Beratung anfragen:
https://mediencenteressen.com/kontakt/
Webdesign und Website-Erstellung:
https://mediencenteressen.com/d/webseitengestaltung/
FAQ: Häufige Fragen zum DSGVO Website Check
Was ist ein DSGVO Website Check?
Ein DSGVO Website Check ist eine strukturierte Prüfung typischer Datenschutz- und Launch-Themen einer Website. Dazu gehören unter anderem Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, Tracking, externe Dienste, Kontaktformulare, Newsletter, Shop-Prozesse und technische Sicherheit.
Ist der DSGVO & Website-Launch-Check eine Rechtsberatung?
Nein. Das Tool bietet keine Rechtsberatung und ersetzt keine individuelle rechtliche Prüfung. Es hilft dabei, offene Punkte sichtbar zu machen und technische sowie rechtlich zu prüfende Aufgaben besser zu sortieren.
Braucht jede Website ein Cookie-Banner?
Nicht automatisch. Entscheidend ist, ob technisch nicht notwendige Cookies oder Tracking-Technologien eingesetzt werden. Technisch notwendige Cookies können anders einzuordnen sein als Analyse-, Marketing- oder Tracking-Dienste.
Was ist bei Google Analytics oder Meta Pixel wichtig?
Solche Dienste sollten vor dem Launch besonders sorgfältig geprüft werden. Wichtig ist, ob sie vor oder erst nach Zustimmung laden, ob sie in der Datenschutzerklärung genannt werden und ob Nutzer ihre Einwilligung widerrufen können.
Sind Google Fonts problematisch?
Problematisch kann vor allem die externe Einbindung sein, wenn beim Seitenaufruf eine Verbindung zu Google-Servern entsteht. Eine häufig genutzte Alternative ist die lokale Einbindung der Schriftarten auf dem eigenen Server.
Was muss ich bei Kontaktformularen beachten?
Kontaktformulare sollten nur notwendige Daten abfragen, über HTTPS laufen, einen Datenschutzhinweis enthalten und klar machen, wie mit den eingegebenen Daten umgegangen wird. Außerdem sollte geprüft werden, ob Daten zusätzlich in der Website gespeichert werden.
Was sollte ich vor einem WooCommerce- oder Shopify-Launch prüfen?
Wichtig sind Rechtstexte, Zahlungsarten, Versandkosten, Lieferzeiten, Steuerhinweise, Bestellbutton, Bestellbestätigung, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, Tracking, Checkout-Test und die technische Funktion aller Shop-Prozesse.
Betrifft das BFSG jeden Onlineshop?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Online-Shops können im Zusammenhang mit Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr unter das BFSG fallen. Die konkrete Anwendbarkeit sollte individuell geprüft werden.
Was sind einfache Barrierefreiheits-Basics?
Dazu gehören ausreichende Kontraste, Tastaturbedienbarkeit, sichtbare Fokuszustände, Alt-Texte, verständliche Formularlabels, klare Fehlermeldungen, logische Überschriften und gute mobile Bedienbarkeit.
Kann Mediencenter Essen bei der technischen Umsetzung helfen?
Ja. Mediencenter Essen unterstützt bei technischer Website-Vorbereitung, Webdesign, WordPress, Cookie-Banner-Einrichtung, lokalen Fonts, Formularen, Shop-Setup und Launch-Vorbereitung. Kontakt ist hier möglich: https://mediencenteressen.com/kontakt/
Fazit: Launch-Angst vermeiden durch klare Struktur
Datenschutz, Cookie-Banner, Google Fonts, Tracking, Shop-Pflichten und BFSG können kurz vor dem Website-Launch schnell überfordern. Die Lösung ist nicht, den Launch unbegrenzt zu verschieben oder wahllos Plugins zu installieren. Sinnvoller ist eine strukturierte Bestandsaufnahme: Was ist bereits vorbereitet? Was muss technisch umgesetzt werden? Was sollte rechtlich geprüft werden? Was ist wirklich launchkritisch?
Der kostenlose DSGVO & Website-Launch-Check hilft Ihnen dabei, diese Fragen Schritt für Schritt zu beantworten.
Jetzt kostenloses Tool starten:
https://tim-m-83.github.io/DSGVO-Website-Launch-Check/
GitHub-Projekt ansehen:
https://github.com/Tim-M-83/DSGVO-Website-Launch-Check
Wenn Sie Unterstützung bei der technischen Umsetzung, Webdesign, WordPress, Cookie-Banner, lokalen Fonts, Formularen oder Launch-Vorbereitung benötigen, können Sie Mediencenter Essen gerne kontaktieren.







