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Stahlwerkstraße 12 · 45892 Bergfelde an der Ruhr

Häufige Fragen zum Gerüstbau

19 Antworten zu Preisen, Normen, Terminen und Haftung — ausführlich genug, dass Sie danach wirklich weiterwissen.

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Angebot, Preise & Abrechnung

Für ein klassisches Fassadengerüst der Lastklasse 3 liegen die Richtwerte im Ruhrgebiet bei 7 bis 11 € pro m² für Auf- und Abbau inklusive vier Wochen Standzeit. Dazu kommen rund 0,35 bis 0,55 € pro m² und Woche für jede weitere Standzeit. Den größten Einfluss auf den Preis haben Zugänglichkeit, Höhe, Konsolen und Sonderbauteile — nicht die reine Fläche. Unser Gerüstrechner gibt Ihnen in 30 Sekunden eine belastbare Hausnummer.

Abgerechnet wird nach der eingerüsteten Ansichtsfläche in Quadratmetern: Länge × Höhe der Fassade, gemessen bis maximal 2,00 m über der obersten Belagfläche. Fenster- und Türöffnungen werden nicht abgezogen. Diese Systematik folgt der VOB/C, ATV DIN 18451 — wir weisen sie in jedem Angebot transparent aus.

Ja. Nach einem Ortstermin oder anhand von Plänen erhalten Sie ein Pauschalangebot mit fester Aufbau-, Vorhalte- und Abbaupauschale. Nachträge entstehen nur, wenn sich der Leistungsumfang nachweislich ändert — zum Beispiel durch zusätzliche Bauteile oder verlängerte Standzeit.

Unsere Angebote sind 30 Tage bindend. Bei Ausschreibungen und öffentlichen Vergaben richten wir uns nach der jeweiligen Bindefrist.

Fahr- und Rollgerüste vermieten wir tage-, wochen- oder monatsweise inklusive Lieferung und Prüfprotokoll. Systemgerüste stellen wir grundsätzlich selbst — die Montage darf aus Haftungsgründen nur durch geschultes Personal erfolgen.

Technik, Normen & Sicherheit

Lastklasse 2 (150 kg/m²) reicht für Maler- und Putzarbeiten. Lastklasse 3 (200 kg/m²) ist der Standard für Fassaden- und Dacharbeiten. Für Mauer-, Beton- und Natursteinarbeiten sind Lastklasse 4 bis 6 (300 – 600 kg/m²) erforderlich. Im Zweifel legen wir die höhere Klasse aus — der Aufpreis ist geringer als ein Umbau.

Wir bauen nach DIN EN 12811-1 (Arbeits- und Schutzgerüste), DIN EN 12810 (Systemgerüste), TRBS 2121 Teil 1 (Absturzgefährdung) und der DGUV Information 201-011. Jedes Gerüst wird vor der Übergabe geprüft und mit einem Freigabeprotokoll sowie einer Kennzeichnung nach DGUV versehen.

Für die ordnungsgemäße Errichtung und Prüfung haften wir als Ersteller. Für die Nutzung haftet der Nutzer — deshalb übergeben wir das Gerüst nur gegen Freigabeprotokoll und dokumentieren jede Veränderung. Eigenmächtige Umbauten durch Dritte heben die Freigabe auf.

Vor der ersten Nutzung, nach jeder Veränderung sowie nach besonderen Ereignissen wie Sturm, Frostperioden oder Anfahrschäden. Bei längerer Standzeit prüfen wir arbeitstäglich sichtbar und dokumentiert mindestens wöchentlich. Sie erhalten die Protokolle digital.

Ab Windgeschwindigkeiten über 12 m/s (Windstärke 6) stellen wir Montagearbeiten in der Höhe ein. Bei angekündigtem Sturm sichern wir Planen und Netze vorab — das ist im Vorhaltepreis enthalten und wird nicht gesondert berechnet.

Ablauf, Termine & Baustelle

Bei Standardobjekten bis 400 m² in der Regel innerhalb von fünf Werktagen nach Auftragserteilung. Für Notfälle — Sturmschaden, Absturzsicherung, Gefahr im Verzug — haben wir eine Kolonne in Bereitschaft und sind über den 24/7-Notdienst meist innerhalb von vier Stunden vor Ort.

Sobald ein Gerüst öffentlichen Verkehrsraum berührt — Gehweg, Parkstreifen, Fahrbahn — ist eine Sondernutzungserlaubnis und meist eine verkehrsrechtliche Anordnung erforderlich. Wir übernehmen die Beantragung, stellen Verkehrszeichen und Schutztunnel und rechnen die Gebühren transparent durch.

Eine freie Aufstellfläche von etwa 1,20 m Breite entlang der Fassade, Zugang für einen 7,5-Tonner sowie Informationen zu Leitungen, Balkonen und Dachaufbauten. Alles Weitere klären wir im Ortstermin — der ist kostenfrei und dauert selten länger als 30 Minuten.

Ja. Für Kliniken, Schulen, Einzelhandel und Industrieanlagen montieren wir regelmäßig außerhalb der Betriebszeiten. Zuschläge weisen wir vorab aus, damit Sie zwischen Termin und Kosten abwägen können.

Sie melden die Fertigstellung, wir bestätigen den Abbautermin innerhalb von 24 Stunden und bauen in der Regel binnen drei Werktagen ab. Die Fläche wird besenrein übergeben; Beschädigungen an Belag oder Bepflanzung dokumentieren wir gemeinsam vor dem Aufbau.

Zusammenarbeit & Service

Im Industrieservice und bei Sonderkonstruktionen ja — dort arbeiten wir bundesweit mit eigenen Kolonnen und Montagewohnungen. Klassische Fassadengerüste stellen wir im Umkreis von rund 80 km um Bergfelde.

Jedes Projekt erhält bei uns eine digitale Akte mit Freigabeprotokollen, Prüfnachweisen, Aufmaß und Fotodokumentation. Sie bekommen einen Zugangslink und können Unterlagen jederzeit an Architekt, Versicherung oder Bauamt weitergeben.

Auf Wunsch ja. Unsere Bauleitung stimmt Aufbau- und Umbautermine direkt mit Dachdeckern, Malern und Fassadenbauern ab. Das spart Ihnen im Schnitt vier bis sechs Telefonate pro Bauabschnitt.

Rufen Sie den Notdienst. Wir sichern die Baustelle, dokumentieren den Schaden für die Versicherung und stellen den ordnungsgemäßen Zustand wieder her. Bei Gerüsten, die von uns errichtet wurden, ist die Sturmsicherung Bestandteil des Vorhaltevertrags.

Nächster Schritt

Frage nicht dabei?

Rufen Sie an. Sie sprechen direkt mit jemandem, der auf dem Gerüst gestanden hat — nicht mit einem Callcenter.

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