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Stahlwerkstraße 12 · 45892 Bergfelde an der Ruhr

Leistung 02 von 08

Dachfanggerüst und Absturzsicherung am Dach

Kein Dachdecker arbeitet ohne Fanglage. Wir stellen Dachfanggerüste, Schutzdächer und Seitenschutzsysteme nach TRBS 2121 — auch dort, wo das Dach steiler ist als das Lehrbuch vorsieht.

TRBS 2121Regelwerk
bis 60°Dachneigung
1,50 mSchutzwandhöhe
< 4 hNotdiensteinsatz

Sobald an einer Dachkante gearbeitet wird, greift die Absturzsicherung. Für Dachneigungen über 20 Grad ist ein Dachfanggerüst mit Schutzwand der Regelfall, ab 45 Grad kommen zusätzliche Maßnahmen dazu. Was in der Theorie eindeutig klingt, ist an Gauben, Kehlen und Dachterrassen jedes Mal eine eigene Lösung.

Wir setzen die Fanglage so, dass die Handwerker darauf tatsächlich arbeiten können — nicht nur so, dass sie formal vorhanden ist. Die Höhe der Schutzwand, der Abstand zur Traufe und der Übergang zum Fassadengerüst werden vor Ort festgelegt und im Freigabeprotokoll dokumentiert.

Typische Einsatzfälle

  • Dacheindeckung, Umdeckung und Dachsanierung
  • Photovoltaik-Montage auf Schräg- und Flachdächern
  • Kamin-, Gauben- und Dachfensterarbeiten
  • Dachrandsicherung an Flachdächern und Hallen
  • Schutzdächer über Eingängen, Gehwegen und Zufahrten
  • Notsicherung nach Sturm- und Hagelschäden

Technische Daten im Überblick

Technische Daten Dach- & Fanggerüste
MerkmalAusführung
Schutzwandhöhemind. 1,00 m über der Traufe, üblich 1,50 m
Fangbreite0,90 m bis 1,40 m je nach Dachneigung und Absturzhöhe
Dachneigungbis 60° mit Zusatzmaßnahmen, Standard bis 45°
Netz & PlanenFangnetze nach DIN EN 1263, Staub- und Wetterschutzplanen
SchutzdachRegelausführung 1,50 m Auskragung, Sonderbreiten möglich
Anschlussdirekt auf dem Fassadengerüst oder als eigenständiges Standgerüst
RegelwerkTRBS 2121-1, DGUV Information 201-011, DIN EN 12811-1
Prüfungvor Nutzung, nach Umbau und nach jedem Sturmereignis

Was im Leistungsumfang enthalten ist

  • Beurteilung der Absturzgefährdung vor Ort
  • Auslegung von Fanglage und Schutzwand
  • Aufbau inklusive Übergang zum Fassadengerüst
  • Fangnetz oder Schutzplane nach Bedarf
  • Freigabeprotokoll für den Dachdecker
  • Umbau bei Wechsel der Arbeitsebene
  • Sturmkontrolle und Nachsicherung
„Ein Gerüst, das nicht zum Bauablauf passt, ist teurer als ein zu großes. Deshalb fragen wir vor dem Angebot, wer nach uns kommt."
— Mattis Reindl, Technische Leitung

FAQ

Häufige Fragen zu Dach- & Fanggerüste

Bei Absturzhöhen über 3,00 m an Dachflächen ist eine Absturzsicherung zwingend. Über Verkehrswegen und Arbeitsplätzen gilt die Pflicht bereits ab 2,00 m, an Öffnungen ab 1,00 m.

Ein Seitenschutz sichert die Arbeitsebene, das Fanggerüst fängt einen Sturz von der Dachfläche auf. Bei geneigten Dächern ist die Fanglage in der Regel nicht ersetzbar — das entscheidet die Gefährdungsbeurteilung.

Ja. Über den 24/7-Notdienst sind wir bei Gefahr im Verzug meist innerhalb von vier Stunden vor Ort und stellen zunächst eine Notsicherung her.

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