
Website-Fehler bei lokalen Betrieben bleiben im Arbeitsalltag leicht unbemerkt: Die Firmenhomepage ist online, die Adresse steht auf dem Fahrzeug und im Branchenverzeichnis ist eine E-Mail hinterlegt. Trotzdem können Interessenten an einem falschen Link, einer nicht erreichbaren Mailadresse oder einer Sicherheitswarnung scheitern.
Für einen Handwerksbetrieb, eine Praxis oder einen regionalen Dienstleister kann das bedeuten: Ein potenzieller Kunde sucht nach einer Leistung, möchte Kontakt aufnehmen und entscheidet sich unterwegs für einen anderen Anbieter. Auch Bewerbungen können ausbleiben, wenn die Website unfertig wirkt oder die angegebene Kontaktmöglichkeit nicht funktioniert.
In diesem Artikel zeigen wir sechs Website-Fehler und einen zusätzlichen Fehler bei der mobilen Kontaktaufnahme. Sie erfahren, woran Sie die Probleme erkennen, welche Folgen sie haben können und wie Sie diese beheben lassen.
Viele erste Hinweise finden Sie bereits mit dem Smartphone. Für die Fehlersuche und eine zuverlässige Behebung kann anschließend ein genauerer technischer Check notwendig sein.

Website-Selbstcheck: Die wichtigsten Fehler auf einen Blick
| Fehler | Mögliche Folge | Ihr erster Selbstcheck |
|---|---|---|
| Unpassender Seitentitel | Das Suchergebnis erklärt das Angebot nicht verständlich. | Browser-Tab und Google-Ergebnis kontrollieren. |
| Nicht funktionierende E-Mail-Adresse | Anfragen oder Bewerbungen erreichen das Unternehmen nicht. | Von einer externen Adresse eine Testmail senden und den Eingang prüfen. |
| Dauerhafte Baustellenseite | Leistungen, Vertrauen und Kontaktanlässe bleiben unklar. | Die Firma am Smartphone suchen und das Ergebnis öffnen. |
| Veraltete Domain auf Werbemitteln | Interessenten landen auf einer falschen oder nicht erreichbaren Seite. | Die Adresse vom Fahrzeug oder von der Visitenkarte exakt eingeben. |
| Fehlerhaftes Einwilligungsbanner | Einwilligungsbedürftige Dienste werden möglicherweise ohne wirksame Zustimmung eingesetzt. | Eine frische Browsersitzung öffnen und Zustimmung, Ablehnung und Einstellungen prüfen. |
| HTTPS-Probleme und defekte Profil-Links | Warnungen oder Fehlerseiten unterbrechen den Website-Besuch. | Die Website über Social Media und weitere externe Verlinkungen öffnen. |
| Bonus: Telefonnummer ohne Anruffunktion | Der telefonische Kontakt wird unnötig umständlich. | Die Nummer auf einem Smartphone antippen. |
Diese Prüfungen liefern erste Anhaltspunkte. Beispielsweise lässt sich am Aussehen eines Cookie-Banners allein nicht erkennen, ob im Hintergrund bereits Tracking ausgeführt wird.
1. Im Seitentitel steht der Name der Vorlage statt des Unternehmens
Beim Aufbau einer Website werden häufig Designvorlagen verwendet. Dabei können Platzhalter zurückbleiben: Im Browser-Tab steht dann beispielsweise „Business Template“, „Home“ oder der Name eines Themes.
Für Besucher wird dadurch nicht klar, welches Unternehmen hinter der Seite steht. Auch ein entsprechender Titel im Suchergebnis erklärt weder die angebotene Leistung noch den Standort.
So prüfen Sie Ihren Seitentitel
Öffnen Sie Ihre Startseite auf einem Computer und lesen Sie den Text im Browser-Tab. Prüfen Sie anschließend wichtige Unterseiten wie Leistungen, Kontakt und Karriere. Suchen Sie zusätzlich bei Google nach Ihrem Unternehmen und vergleichen Sie die angezeigten Titel.
Wichtig: Der Browser-Tab zeigt in der Regel den hinterlegten SEO-Seitentitel. Google erstellt den Titel eines Suchergebnisses automatisch und kann dafür auch Überschriften oder andere Inhalte heranziehen. Beide Darstellungen müssen deshalb nicht identisch sein. Google empfiehlt individuelle, prägnante Titel, die den jeweiligen Seiteninhalt treffend beschreiben. Weitere Informationen finden Sie in der Google-Dokumentation zu Titellinks.
So lässt sich der Fehler beheben
Eine sinnvolle Grundstruktur lautet:
Leistung und gegebenenfalls Ort | Firmenname
Ein fiktives Beispiel wäre: „Elektroinstallation in Essen | Elektro Musterbetrieb“.
Die Kontaktseite und eine konkrete Leistungsseite sollten jeweils einen passenden eigenen Titel erhalten. Ortsangaben gehören dort hinein, wo sie für das tatsächliche Angebot relevant sind.
Bei WordPress können sowohl die allgemeinen Website-Einstellungen als auch die Einstellungen eines SEO-Plugins beteiligt sein. Prüfen Sie außerdem die sichtbare Hauptüberschrift und verbliebene Demo-Inhalte. Ein stimmiger Titel ist ein Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung Ihrer Firmenwebsite.
2. Die veröffentlichte E-Mail-Adresse funktioniert nicht zuverlässig
Eine Mailadresse kann auf der Website, im Google-Unternehmensprofil und in mehreren Branchenverzeichnissen stehen. Dass sie überall identisch aussieht, sagt noch nichts darüber aus, ob Nachrichten tatsächlich ankommen.
Mögliche Ursachen sind ein nicht eingerichtetes Postfach, ein Tippfehler, eine fehlerhafte Weiterleitung oder Probleme in der Domain-Konfiguration. Auch ein volles Postfach oder ein Spamfilter kann die Bearbeitung von Anfragen verhindern.
So prüfen Sie den vollständigen Kontaktweg
- Übernehmen Sie die Adresse direkt aus dem veröffentlichten Eintrag.
- Senden Sie von einem externen privaten E-Mail-Konto eine eindeutig bezeichnete Testnachricht.
- Kontrollieren Sie den tatsächlichen Eingang im zuständigen Firmenpostfach und im Spamordner.
- Antworten Sie auf die Nachricht und prüfen Sie, ob auch Ihre Antwort ankommt.
- Wiederholen Sie den Test für abweichende Adressen auf der Website und in Verzeichnissen.
Ein Test innerhalb derselben Firmen-Mailumgebung kann externe Zustellprobleme übersehen. Entscheidend ist deshalb das verwendete Absenderkonto; ob Sie vom Smartphone oder Computer senden, ist zweitrangig.
Eine ausbleibende Nachricht beweist noch keinen fehlenden Mailserver. Zur Diagnose gehören je nach Fehlerbild die Postfacheinstellungen, Weiterleitungen, Fehlermeldungen und die DNS-Konfiguration. DNS ist das Adresssystem des Internets; sogenannte MX-Einträge weisen normalerweise auf die zuständigen Mailserver hin.
Vergessen Sie das Kontaktformular nicht
Ein Formular kann eine Erfolgsmeldung anzeigen, obwohl die Benachrichtigung das Unternehmen nicht erreicht. Prüfen Sie daher zusätzlich:
- Kommt eine abgesendete Testanfrage vollständig an?
- Wird sie an das richtige Postfach geschickt?
- Funktioniert die Antwort an den Interessenten?
- Werden auch Dateianhänge übertragen, sofern diese Funktion angeboten wird?
Nach einem Hostingwechsel, einem Domainumzug oder Änderungen am Formular sollten Sie diese Kontaktwege erneut testen.
3. Die Website zeigt dauerhaft „Seite im Aufbau“
Eine kurze Übergangsphase lässt sich bei einem Umbau manchmal nicht vermeiden. Problematisch wird es, wenn über Monate oder Jahre nur eine Baustellenseite erreichbar ist.
Interessenten erfahren dann nicht, welche Leistungen der Betrieb anbietet, wo er arbeitet oder weshalb sie ihn beauftragen sollten. Eine solche Seite kann außerdem den Eindruck erwecken, das Unternehmen sei nicht mehr aktiv.
Für die Personalgewinnung entsteht eine zusätzliche Hürde: Wer sich vor einer Bewerbung über den Betrieb informieren möchte, findet möglicherweise weder Einblicke in das Team noch aktuelle Stellenangebote.
So prüfen Sie den ersten Eindruck
Suchen Sie am Smartphone nach Ihrem Firmennamen und öffnen Sie das passende Ergebnis. Rufen Sie zusätzlich die Internetadresse von Ihrer Visitenkarte auf.
Fragen Sie sich anschließend:
- Wird sofort deutlich, was mein Unternehmen anbietet?
- Sind Standort oder Einsatzgebiet erkennbar?
- Finden Interessenten eine funktionierende Kontaktmöglichkeit?
- Stimmen Öffnungs- und Erreichbarkeitszeiten?
- Finden Bewerber relevante Informationen?
Eine schlanke Website kann bereits viel leisten
Wenn die umfangreiche neue Website noch Zeit benötigt, ist eine gepflegte, kompakte Unternehmensseite oft ein sinnvoller Zwischenschritt. Dazu gehören eine klare Leistungsbeschreibung, echte Unternehmensinformationen, Kontaktwege und die erforderlichen Anbieter- und Datenschutzhinweise.
Wird die bestehende Website überarbeitet, kann die Entwicklung in einer gesonderten Testumgebung stattfinden. So bleibt der veröffentlichte Auftritt während der Arbeiten nutzbar.

4. Auf Fahrzeugen und Drucksachen steht eine veraltete Domain
Ein Firmenfahrzeug, ein Schild oder ein Flyer kann noch Jahre nach einem Website-Relaunch im Einsatz sein. Wenn sich die Domain geändert hat, kommen Interessenten über diese Werbemittel weiterhin an der alten Adresse an.
Ist die alte Domain nicht mehr erreichbar, endet der Weg zur Anfrage bereits vor dem ersten Seitenbesuch. Wurde sie aufgegeben und später von Dritten registriert, kann sie sogar fremde Inhalte anzeigen.
So prüfen Sie Ihre veröffentlichten Adressen
Geben Sie die Adresse von Ihren vorhandenen Werbemitteln exakt ein. Prüfen Sie auch QR-Codes und ältere PDFs.
Achten Sie darauf, ob Sie tatsächlich auf Ihrer aktuellen Website landen. Testen Sie bei betreuten eigenen Domains außerdem die Varianten mit und ohne „www“ sowie HTTP und HTTPS. Die Eingabe ohne Protokoll prüft nicht zwingend alle Varianten, da Browser unter Umständen zuerst eine HTTPS-Verbindung versuchen.
So führen alte Adressen zum richtigen Ziel
Wenn die bisherige Domain weiterhin unter Ihrer Kontrolle steht, lässt sich häufig eine dauerhafte Weiterleitung einrichten. Für dauerhafte Umzüge unterstützt Google insbesondere serverseitige Weiterleitungen mit den Statuscodes 301 und 308. Das erläutert Google in seiner Dokumentation zu Weiterleitungen.
Dabei sollten passende Ziele gewählt werden: Eine alte Leistungsseite wird möglichst auf die entsprechende neue Leistungsseite weitergeleitet. Eine pauschale Umleitung sämtlicher Unterseiten auf die Startseite kann für Besucher unverständlich sein.
Zur Umstellung gehören außerdem:
- Verlängerung und zuverlässige Verwaltung weiterhin benötigter Domains.
- Aktualisierung von Unternehmensprofilen und Branchenverzeichnissen.
- Prüfung von QR-Codes, Anzeigen und verlinkten Dokumenten.
- Aktualisierung von Drucksachen bei der nächsten Produktion.
- Kontrolle der Weiterleitungen nach der Einrichtung.
Die alte Domain benötigt weiterhin die technische Konfiguration, mit der sie Besucher zur neuen Adresse führen kann.
5. Das Cookie-Banner wertet bloßes Weitersurfen als Zustimmung
Ein Text wie „Durch die weitere Nutzung stimmen Sie allen Cookies zu“ reicht für eine erforderliche Einwilligung nicht aus. Ebenso wenig genügt es, ein Banner anzuzeigen, während zustimmungspflichtiges Tracking bereits im Hintergrund startet.
Was bei Einwilligungen wichtig ist
In Deutschland regelt § 25 TDDDG die Speicherung von Informationen auf Endgeräten und den Zugriff auf bereits gespeicherte Informationen. Grundsätzlich ist dafür eine informierte Einwilligung erforderlich. Das Gesetz enthält Ausnahmen, insbesondere für Vorgänge, die für einen ausdrücklich gewünschten digitalen Dienst unbedingt erforderlich sind. Einzelnorm
Werden personenbezogene Daten verarbeitet, müssen zusätzlich die Anforderungen der DSGVO berücksichtigt werden.
Der EuGH stellte im Urteil „Planet49“ vom 1. Oktober 2019 klar, dass ein vorausgewähltes Häkchen keine wirksame Einwilligung für die dort behandelten Cookies begründet. curia.europa.eu
Die Leitlinien des Europäischen Datenschutzausschusses erläutern ergänzend, dass bloßes Scrollen oder Wischen durch eine Webseite keine eindeutige bestätigende Handlung darstellt.
So prüfen Sie Ihr Einwilligungsbanner
Öffnen Sie die Website in einer frischen Browsersitzung ohne gespeicherte Einwilligung und prüfen Sie:
- Werden die Zwecke der optionalen Dienste verständlich erklärt?
- Lassen sich optionale Verarbeitungen einfach ablehnen?
- Können Besucher ihre Auswahl später wieder ändern?
- Bleibt die Website nach der Ablehnung sinnvoll bedienbar?
- Werden einwilligungsbedürftige Dienste tatsächlich erst nach der entsprechenden Zustimmung aktiviert?
Die BfDI erläutert zu Cookie-Bannern, dass Nutzer eine echte Wahl benötigen und die Ablehnung ebenso einfach sein muss wie die Zustimmung. Sie empfiehlt dafür auch eine Ablehnungsschaltfläche auf der obersten Ebene des Banners.
Der letzte Prüfpunkt erfordert normalerweise eine technische Kontrolle der geladenen Dienste, Cookies und Netzwerkverbindungen. Die bloße Existenz zweier Schaltflächen belegt noch keine korrekte Umsetzung.
Benötigt jede Website ein Cookie-Banner?
Eine Website benötigt nicht allein deshalb ein Einwilligungsbanner, weil sie existiert oder WordPress verwendet. Entscheidend sind die tatsächlich eingesetzten Technologien und Verarbeitungen. Wenn keine Einwilligung erforderlich ist, muss dafür auch kein Einwilligungsbanner eingebaut werden.
Prüfen Sie deshalb zuerst, welche Statistik-, Marketing- und eingebetteten Dienste Sie wirklich benötigen. Weniger unnötige Einbindungen können die Konfiguration übersichtlicher machen und den Website-Besuch vereinfachen.
6. HTTPS-Probleme und defekte Social-Media-Links blockieren den Besuch
Bei diesem Fehler geht es um den technischen Zustand der Website und die Links, über die Besucher sie erreichen. Selbst eine aktuelle Domain hilft wenig, wenn das Zertifikat abgelaufen ist oder ein Social-Media-Profil auf eine nicht mehr vorhandene Unterseite verweist.
HTTPS und Zertifikate verständlich erklärt
HTTPS verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Webserver mithilfe von TLS. Umgangssprachlich wird häufig weiterhin von einem SSL-Zertifikat gesprochen. Für eine funktionierende HTTPS-Verbindung muss unter anderem ein gültiges, zur aufgerufenen Domain passendes Zertifikat eingerichtet sein. Technische Hintergründe erklären die MDN-Dokumentationen zu HTTPS und TLS.
Warnungen können beispielsweise entstehen, wenn:
- Ein Zertifikat abgelaufen ist.
- Die aufgerufene Domain nicht vom Zertifikat abgedeckt wird.
- Das Zertifikat oder seine Vertrauenskette fehlerhaft eingerichtet ist.
HTTPS schützt die Verbindung. Es ersetzt weder Sicherheitsupdates noch Backups oder andere Maßnahmen zum Schutz der Website.
So prüfen Sie den tatsächlichen Besucherweg
Öffnen Sie Ihre Website über die Links, die Interessenten wirklich verwenden:
- Website-Link im Google-Unternehmensprofil.
- Link in Ihrer Instagram- oder Facebook-Biografie.
- LinkedIn-Unternehmensprofil.
- Branchenverzeichnisse.
- QR-Codes und Links in Ihrer E-Mail-Signatur.
Kontrollieren Sie anschließend auch die Kontakt- und Leistungsseiten. Browser gestalten ihre Sicherheitsanzeigen unterschiedlich; verlassen Sie sich deshalb nicht ausschließlich auf ein bestimmtes Schloss-Symbol. Prüfen Sie die Verbindungsinformationen und mögliche Warnmeldungen.
So werden die Probleme behoben
Je nach Ursache müssen Zertifikate erneuert, Hostingeinstellungen korrigiert, externe Links aktualisiert oder Weiterleitungen eingerichtet werden.
Bei einer alten HTTPS-Adresse ist besonders wichtig: Das Zertifikat wird bereits beim Verbindungsaufbau geprüft. Eine Weiterleitung kann eine vorherige Zertifikatswarnung deshalb nicht einfach umgehen.
Zusätzlich sollten eingebundene Bilder, Skripte und andere Ressourcen auf unsichere HTTP-Adressen geprüft werden. Solche gemischten Inhalte können Warnungen oder blockierte Funktionen verursachen.
Bonus: Die Telefonnummer lässt sich am Smartphone nicht antippen
Gerade bei lokalen Dienstleistungen kann ein Anruf der schnellste Weg zum Auftrag sein. Steht die Nummer lediglich als Bild oder unverbundener Text auf der Seite, müssen Interessenten sie womöglich kopieren oder manuell wählen.
So prüfen Sie die mobile Kontaktaufnahme
Öffnen Sie die Website auf einem Smartphone und tippen Sie die Telefonnummer an. Prüfen Sie dabei, ob die richtige Nummer an die Telefonfunktion übergeben wird.
Technisch lässt sich eine Nummer mit einem Telefonlink hinterlegen. Der Link verwendet das Schema „tel:“ und sinnvollerweise die internationale Schreibweise mit Ländervorwahl. Das genaue Verhalten hängt vom verwendeten Gerät und den installierten Anwendungen ab. Weitere Informationen bietet die MDN-Dokumentation zu Telefonlinks.
Für eine nutzerfreundliche Umsetzung empfehlen wir:
- Eine gut lesbare Telefonnummer als echten Text.
- Einen deutlich erkennbaren Button wie „Jetzt anrufen“.
- Ausreichend Abstand zu benachbarten Schaltflächen.
- Eine sinnvolle Platzierung auf Kontakt- und Leistungsseiten.
- Eine zusätzliche schriftliche Kontaktmöglichkeit.

Welche Website-Fehler sollten Sie zuerst beheben?
Bewerten Sie die Probleme danach, welche Kontaktwege sie blockieren und welche Datenverarbeitungen betroffen sind.
1. Erreichbarkeit und Kontakt wiederherstellen: Beheben Sie nicht erreichbare Seiten, Zertifikatsprobleme, falsche Weiterleitungen und ausgefallene Mail- oder Formularfunktionen. Korrigieren Sie falsche Telefonnummern und wichtige externe Links.
2. Einwilligungsbedürftige Dienste prüfen: Werden solche Dienste ohne wirksame Zustimmung ausgeführt, muss die Konfiguration korrigiert werden. Bis dahin können betroffene optionale Einbindungen deaktiviert bleiben.
3. Inhalte und Bedienung verbessern: Ersetzen Sie Baustellen- und Vorlagentexte, formulieren Sie passende Seitentitel und vereinfachen Sie den Weg zur Anfrage.
Einzelne Korrekturen können schnell umgesetzt sein. Eine fehlerhafte Mailkonfiguration oder ein gewachsener Domainumzug kann dagegen eine genauere Untersuchung erfordern. Der notwendige Aufwand hängt von der Ursache ab.
So verhindern Sie, dass dieselben Fehler wieder auftreten
Website-Pflege umfasst auch die regelmäßige Prüfung der Funktionen, auf die Ihr Betrieb angewiesen ist.
Wir empfehlen für lokale Unternehmen einen kurzen monatlichen Kontrolltermin. Nach technischen Änderungen sollten betroffene Funktionen zusätzlich direkt getestet werden.
- Startseite und wichtige Unterseiten am Smartphone öffnen.
- Eine Testanfrage über das Kontaktformular senden.
- Empfang und Beantwortung veröffentlichter E-Mail-Adressen prüfen.
- Telefon- und externe Profil-Links kontrollieren.
- Stellenangebote, Öffnungszeiten und Leistungsinformationen aktualisieren.
- Domainverlängerungen und automatische Zertifikatserneuerung im Blick behalten.
- Nach neuen Plugins oder eingebetteten Diensten die Einwilligungskonfiguration überprüfen.
Bei WordPress gehören außerdem ein abgestimmtes Update-Verfahren und überprüfbare Backups zur laufenden Betreuung. So lassen sich Veränderungen gezielter prüfen und Probleme früher bemerken.
Häufige Fragen zu Website-Fehlern bei lokalen Betrieben
Bedeuten wenige Anfragen automatisch, dass meine Website defekt ist?
Nein. Auch Reichweite, Nachfrage, Wettbewerb, Angebot und die Verständlichkeit der Inhalte beeinflussen die Zahl der Anfragen. Ein technischer Kontaktcheck ist dennoch sinnvoll, weil ein funktionierender Kontaktweg die Grundlage für jede Anfrage ist.
Verbessert die Behebung dieser Fehler automatisch mein Google-Ranking?
Funktionierende Weiterleitungen, passende Titel und nutzbare Inhalte können wichtige Grundlagen verbessern. Eine bestimmte Rankingposition lässt sich daraus nicht ableiten. Für die lokale Sichtbarkeit müssen zusätzlich unter anderem die angebotenen Leistungen, relevante Inhalte und das Wettbewerbsumfeld betrachtet werden.
Muss für die Optimierung eine komplett neue Website erstellt werden?
Das hängt vom Zustand des vorhandenen Auftritts ab. Gezielte Korrekturen können ausreichen, wenn Technik und Struktur grundsätzlich passen. Ein Redesign kann sinnvoll werden, wenn mehrere grundlegende Probleme zusammenkommen, die mobile Nutzung umständlich ist oder das Angebot nicht verständlich dargestellt wird.
Website-Fehler beheben und die Firmenwebsite gezielt optimieren lassen
Bei Mediencenter Essen unterstützen wir lokale Betriebe dabei, technische Hindernisse zu beseitigen, Inhalte verständlicher aufzubauen und die Kontaktaufnahme zu erleichtern.
Je nach Ausgangssituation können dazu folgende Leistungen gehören:
- Website-Analyse: Erreichbarkeit, mobile Darstellung, wichtige Seiten und Kontaktwege prüfen.
- Technische Optimierung: HTTPS-Konfiguration und Weiterleitungen in Abstimmung mit dem Hosting-Anbieter verbessern.
- Kontaktfunktionen: Formulare, Empfängeradressen und Telefonlinks einrichten und testen.
- Suchmaschinenoptimierung: Seitentitel, Seitenstruktur und Inhalte auf das tatsächliche Angebot ausrichten.
- Webdesign und Redesign: Leistungen übersichtlich präsentieren und klare Wege zur Anfrage schaffen.
- WordPress-Betreuung: Updates, Backups und wiederkehrende Funktionsprüfungen auf den vereinbarten Bedarf abstimmen.
Mehr über unsere Leistungen erfahren Sie auf den Seiten Webseitengestaltung und Suchmaschinenoptimierung. Einen Überblick über unsere Angebote finden Sie unter Leistungen und Preise.
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